Eisenia foetida ein kleiner Helfer in der Pferdehaltunggoogle<p>google876a91abf363b48d.html</p>
Der Kompostwurm
Regenwurmart: Eisenia foetida
google876a91abf363b48d.html Namen: Kompostwurm, Rotwurm, Mistwurm, Tennessee Wiggler, Gelbschwanz, Tigerwurm.
Farbe: rot, Hinterende rot/gelb gestreift
Länge: 3-10 cm
Gewicht: 330 mg (90 Tage alt), 6 mg (20 Tage alt)
Geschlecht: Zwitter, männliche und weibliche Geschlechtsorgane liegen beim Clitellum, heller Gürtel am Vorderende.
Jeder Wurm gibt Sperma ab und legt Kokons, in dem sich Eier befinden. Selbstbefruchtung ist
möglich, aber selten.
Nachkommen: Frühjahr bis Herbst legt ein Kompostwurm unter Laborbedingungen etwa 100 Kokons ab, im Freiland
weniger. Ein 2 mm großer gelber Kokon enthält bis zu 10 Würmchen, durchschnittlich 3,5.
In 12 Wochen entwickeln sich aus den wenige mg wiegenden Würmchen geschlechtsreife Kompostwürmer.
Feinde: Die Zahl der Regenwurmfeinde ist groß. Maulwurf, Spitzmaus, Ratte, Vögel, Steinläufer, Käfer, Fliegen.
Ein Maulwurf frißt täglich sein eigenes Gewicht (100 g). Bei einem Nahrungstest mit Regenwürmern
und Engerlingen fraß er alle Regenwürmer, nur wenige Engerlinge.
Optimum: 22° C
Toleranz: -2° bis 28° C
Nahrung: feuchte, zerkleinerte, leicht angerottete, nicht oder schwach verholzte, rückstandsarme pflanzliche Stoffe
und Mineralteilchen. Extreme vermeiden! Trockene Abfälle anfeuchten, flüssige mit Erde, Stroh, eindicken,
belüften.
Vorbild Im Wald fallen abgestorbene Teile der niederen und höheren Pflanzen (Pilze, Krauter, Sträucher, Bäume)
Mischwald: auf den Boden, werden von den Spaltpilzen, Bakterien und größeren Bodenlebewesen zerkleinert, in
pflanzenverfügbare Grundstoffe zurückverwandelt (Remineralisierung). Bei der Wurmkompostierung geschieht
das in gelenkter, beschleunigter Form.
Heiß- Heiß kompostiert werden sollten alle hygienisch bedenklichen Stoffe und samentragendes Unkraut.
Kompost: (50° - 70°) Dieser Kompost wird nach Abschluß der Heißphase von Würmern besiedelt.
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